Hilfe, Beratung, Unterstützung
Sehhilfen


Dr. Konrad Gerull
Produkt-Übersicht: Elektronische Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde

====== Das HIMILIS - Projekt ======

Version 3.1, Dezember 1997
Herausgeber:Pro Retina Deutschland e.V.
Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen" (PRDV)
(ehem. "Dt. Retinitis-Pigmentosa Vereinigung e.V." (DRPV) )

Redaktion:
Dr. Konrad Gerull, Kreuzberger Str. 14, 33619 Bielefeld
Tel. 0521 / 105453 , Fax: 0521 / 163213 Email: k.gerull@t-online.de
Bezug : PRDV, Geschäftsbereich Hilfsmittel PRDV-Geschäftsstelle
Vaalser Str. 108, 52074 Aachen, Tel. 0241 / 87 00 18 Fax: 0241 / 87 39 61
Oder im Internet unter: www.himilis.de
Bezugsbedingungen (Schutzgebühr / Spende) :

Inhaltsverzeichnis:

1.    Vorwort : Was ist HIMILIS ?
2.    Firmen-Anschriften
3. Allgemeine Hinweise
3.1.  Zum Stellenwert von EDV-Hilfsmitteln und zur Beratungsstruktur
3.2.  Neutrale umfassende Beratung - wo ?
3.3.  Literatur, weitere Informationsquellen
3.4.  Neuigkeiten / Trends der Produktangebote
3.5.  Zur Finanzierung der Hilfsmittel4. Produktliste

Folgende Punkte sind nur an der originalen Adresse zu finden:
4.0.  Zur Struktur der Produktliste
4.1. BLG = Bildschirm-Lesegeräte
4.2.  BRC = Braille-Computer4.3. BRD = Braille-Drucker4.4. BRZ = Braille-Zeilen
4.5.  SCR = Screen Reader (SCR-D, SCR-W)4.6. GRS = Großschrift (EDV)
4.7.  SPR = Sprachausgaben4.8. TLS = Textlesesysteme (=Scanner+SPR+PC)
4.9.  MOB = Mobilitätshilfen4.10. VER = Verschiedenes (Haushalt, Spezielles)
Anhang Ausländische Herstellerfirmen (hier noch unformatiert)



1. Vorwort : Was ist "HIMILIS" ?

"HIMILIS" (= "Hilfsmittel-Liste für Sehgeschädigte") ist eine kompakte, aber fast voll-ständige Produkt-Übersicht über elektronische Hilfsmittel für Sehbehinderte und Blinde auf dem deutschen Markt. Die hier vorleigendee Version 3.1 erfaßt den Stand am 1.12.1997 , d.h. nach der REHA-Messe in Düsseldorf im Oktober 1997.
Die Produkte sind nach einem einfachen Schema gegliedert (vgl. Kap. 4.0). Nicht enthalten sind Produkte des allgemeinen EDV-Marktes, Zubehör, komplette Arbeitsplatzausstattungen sowie Spezialhilfsmittel für Mehrfachbehinderte.
HIMILIS soll Sehbehinderten und Blinden, aber auch ihren professionellen Helfern, einen schnellen Überblick über das in rascher Entwicklung befindliche Hilfsmittelangebot ermöglichen und den Zugang erleichtern. HIMILIS kann aber ein genaues Studium der Firmen-Prospekte und der Produkte sowie eine genaue Beratung und eine vergleichende Erprobung nicht ersetzen (s. dazu auch Kap. 3: Allgemeine Hinweise).
HIMILIS entstand als Selbsthilfeprodukt; es wurde nicht aus öffentlichen Mitteln oder durch Spenden gefördert; zur Finanzierung trugen die Inserate bei. HIMILIS ist um Neutralität bemüht. Auf Bewertungen der Produkte und Firmen wurde verzichtet.
Alle Angaben sind sorgfältig recherchiert und zusammengestellt, jedoch ohne Gewähr. Der Autor ist für Hinweise auf Fehler und auf nderungen dankbar. Den Firmen, die fast ausnahmslos sehr bereitwillig ihre Informationen bereitstellten und Nachfragen beantworteten, sei hier ausdrücklich gedankt. Besonders danke ich auch meiner Ehefrau Ilse und Frau Jutta Fürst für ihre Mithilfe.Erfaßte Firmen
Aus Platz- und Übersichtsgründen konnten nicht alle Anbieterfirmen berücksichtigt werden, sondern nur:

  1. Firmen mit eigenen Produkten bzw. Exklusiv-Importen für den deutschenMarkt
  2. Firmen mit großem Vertriebsnetz, Umsatzes, usw.

Bei Firmen, die in HIMILIS nur an einer Stelle auftauchen, ist die Anschrift direkt dort angegeben.
Weitere Adressen sind gesondert zusammengestellt (z.T. noch im Aufbau). Diese befinden sich in der Disketten-Version von HIMILIS und im Internet (s. S. 3).

  1. 1. ADR_EDVL : lange Firmenliste (mit kl. Firmen, Filialen, Hilfsmittel-Projekten u.a.)
  2. ADR_AUSL : ausländische Herstellerfirmen (insbes. von dt. Import-Produkten)
  3. ADR_WWW : Home-Pages und Software (Demos) im Internet, Email-Adressen
  4. ADR_REST : Firmen mit nicht-elektronischen Hilfsmittel-Angeboten

2. Firmen-Anschriften

Durch die nachfolgende Liste von EDV-Hilfsmittelfirmen für Sehbehinderte und Blinde wird das Produkt-Angebot in Deutschland - nahezu - voll abgedeckt. Die Auswahlkriterien und Hinweise auf weitere Firmen finden Sie im Vorwort.

Firma (Name ggf. gekürzt) Anschrift Telefon
Baum Elektronik GmbH Schloß Langenzell, 69257 Wiesenbach 06223 / 4909-0
Ludwig Becker (...) Schulstr. 6, 76889 Gleiszellen 06343 / 2032
Blista brailletec Industriestr. 11, 35041 Marburg 06421 / 802-0
BeTa Hilfen für Sehgesch. Hauptstr. 6, 74869 Schwarzach 06262 / 9207-0
B ∓ M Ingenieurbüro Industriestr. 10, 23740 Neustadt 04561 / 1 65 88
CareTec Deutschland GmbH Friedrichstr. 43, 75015 Bretten 07252 / 95 72 95
Deininger Mob.Hilfsm.-Zentrale Hauptstr. 64,64625 Bensheim 06251 / 6 48 81
ETeX, Zum Jungen Str. 17 60302 Frankfurt 069 / 9565 2050
Frank Audiodata Kriegsstr. 13-15, 68794 Oberhausen-Rheinh. 07254 / 505-0
Handy Tech Elektronik GmbH Brunnenstr. 10, 72160 Horb 07451 / 5546-0
hedo Softw.+Systeme GmbH Klausner Ring 18, 85551 Kirchheim 089 / 904 89 90
IHACA Informationstechnik Kronenstr. 23, 44139 Dortmund 0231 / 55 46 41
KTS (...) GmbH∓Co Herzenhaldenweg 10, 73095 Albershausen 07161 / 3 70 23
Dr. Lang Rabenauer Str. 7-9, 35457 Lollar 06406 / 9 00 00
Novotech GmbH (...) Kaltbrunner Str. 24, 78476 Allensbach 07533 / 9321-0
OPTO-VID (...) GmbH Am Gewerbepark 7, 64823 Groß Umstadt 06078 / 7 46 20
OPTRON Knüpfer Elektronik Postf. 1236, 64819 Groß-Umstadt 06078 / 91 10 87
F.H. Papenmeier GmbH∓Co.KG Postfach 1620, 58211 Schwerte 02304 / 946-0
Pulsedata Deutschland GmbH Hildegardstr. 25, 42549 Velbert 02051 / 8 78 95
Reinecker (...), Sandwiesenstr. 19 64665 Alsbach-Hähnlein 06257 / 4897
SynPhon (...) GdBR Karl-Weysser-Str. 10, 76227 Karlsruhe 0721 / 49 70 77
Thiel GmbH∓Co.KG Pauerweg 4, 64342 Seeheim-Jugenheim 06257 / 2035
Tieman GmbH Fritzlarer Str. 25, 34613 Schwalmstadt 06691 / 9617-0

3. Allgemeine Hinweise

3.1. Zum Stellenwert von elektronischen Hilfsmitteln und zur Beratungsstruktur Durch die Computer-Technologie sind in den letzten Jahren wertvolle zusätzliche Hilfen für Sehbehinderte und Blinde entstanden und noch in rascher Entwicklung. Wir wollen mit dieser Broschüre für Betroffene und deren professionelle Helfer den Überblick erleichtern und zu sachgerechten Entscheidungen beitragen; dazu dienen auch die nachfolgenden Hinweise und Denkanstöße über die derzeitigen Informations- und Beratungsmöglichkeiten. Mit diesen einleitenden Worten wollen wir zugleich aber auch vor Einseitigkeit und vor übertriebenen Erwartungen warnen - wozu diese Broschüre möglicherweise ungewollt beitragen könnte. Viele der neuen Hilfsmittel stellen z.B. relativ hohe Anforderungen bzgl. der Bedienung; sie können außerdem die Informationsaufnahme eines Normalsichtigen weiterhin nur zu einem sehr kleinen Bruchteil ermöglichen. Die direkte Kommunikation mit Mitmenschen kann und darf nicht ersetzt werden.
Eine effektive Hilfe für sehgeschädigte Menschen setzt einen ganzheitlichen Blick auf seine medizinische, berufliche, soziale und persönliche Situation voraus. Eine solche ganzheitliche Sichtweise ist im deutschen Reha-System jedoch leider kaum zu finden, weder seitens der Beratungsstruktur noch seitens der Finanzierung von Maßnahmen.
Als Betroffene wünschen wir einen solchen ganzheitlichen Ansatz. Das wäre z.B. möglich mit staatlichen "Low-Vision-Zentren", in denen zugleich

Deutschland ist hier hinter der Entwicklung in einigen europäischen Nachbarländern zurück. Die weiteren Tips richten sich vor allem an Betroffene, um unter den jetzigen Gegebenheiten möglichst gutzurechtzukommen.

3.2. Neutrale umfassende Beratung: Wo?

Es ist einleuchtend, daß EDV-Hilfsmittelfirmen die oben beschriebene Gesamtberatung und -betreuung nicht leisten können; sie haben nicht alle erforderlichen Kompetenzen und müssen natürlich auch "parteiisch" bleiben. Grundlegend sollte die Klärung des Befundes und des Verlaufs der Krankheit bzw. Sehbehinderung durch Augenärzte sein. Der Berufsverband derAugenärzte, BVA, Wildenbruchstr. 21, 40545 Düsseldorf, Tel. 0221 / 57 03 10 gibt auf Anfrage Adressen von Augenärzten weiter, die sich (gemäß einer Umfrage) besonders um die Belange Sehbehinderter bemühen.
Bei der Wahl von Hilfsmitteln sollten Sehgeschädigte optische Hilfsmittel so gut und lange wie möglich ausschöpfen, bevor sie zu elektronischen Hilfsmitteln greifen; denn diese sind handlich, mobil und vergleichsweise preiswert. Auch spezielle Beleuchtung u.a. ist nützlich. Durch gute Beratung sind oft noch einfache Problemlösungen möglich!
Speziell ausgebildete - und geprüfte - "Low-Vision-Optiker" gibt es in Deutschland leider nicht; es gibt immerhin Einzelinitiativen wie den "Arbeitskreis vergrößernde Sehhilfen" in Berlin. Der Zentralverband der Augenoptiker ZVA, 40210 Düsseldorf, Alexanderstr. 25 a, Tel. 0211 / 320697 hat eine Liste von Optikern zusammengestellt, die sich als kompetent für Sehbehinderungen gemeldet haben (Umfrage 1997; als Broschüre erhältlich oder direkte Einzelauskunft).
Die umfassendste Übersicht und Beratung bei elektronischen Hilfsmitteln erhält man wohl in den Berufsbildungs- bzw. Berufsförderungswerken (BBW bzw. BFW) für Blinde und Sehbehinderte; manche bieten auch Einführungskursean:

BBW Chemnitz Flemmingstr. 8 09116 Chemnitz 0371 / 353142
BFW Düren Karl-Arnold-Str. 132-4 52349 Düren 02421 / 598-0
BFW Halle Bugenhagenstr. 30 06110 Halle 0345 / 1334-0
BFW Heidelberg Postfach 10 14 09 69004 Heidelberg 06221 / 88-1
BBW Soest Hattruper Weg 70 59494 Soest 02921 / 684-0
BBW Nicolaspflege Stgt Am Kräherwald 271 70193 Stuttgart 0711 / 6564-0
BFW Süddt. Rehawerk Helen-Keller-Str. 5 97209 Veitshöchheim 0931 / 9001-0

Diese Institutionen sind allerdings vorrangig oder gar ausschließlich für berufliche (nicht medizinische und soziale) Rehabilition zuständig. Die Blindenstudienanstalt Marburg (BLISTA) hat neben einem (Blinden-) Gymnasium und einer Blindenbücherei u.a. auch eine gut mit optischen und elektronischen Hilfsmitteln ausgestattete Beratungsstelle. Anschrift: Blista-RES, Biegenstr. 22, 35037 Marburg, Tel. 06421 / 606-173. Zunehmend engagieren sich auch Universitätskliniken im Low-Vision-Bereich, und richten eigene Abteilungen dafür ein. Stellvertretend seien genannt:

Gute Beratung und Ausstattung bietet z.B. auch: IRIS = "Institut zur Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter e.V.", Bachstr. 30, 22083 Hamburg, Tel. 040 / 229 30 26.

3.3. Literatur / Weitere Informationsquellen (Stichworte) / Datenbanken

Folgende Datenbanken im Behindertenbereich bieten auch Informationen über Hilfsmittel (auf CD-ROM oder "online"), z.T. auch sehr blindenfreundlich; die Daten sind unterschiedlich aktuell und vollständig; die Beschreibungen sind i.a. "nur" die Herstellerangaben.

  1. "REHADAT": erscheint ca. halbjährlich auf CD-ROM, bei: Institut der
  2. Dt. Wirtschaft, Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln, Tel. 0221 / 37655-13
  3. "HANDYNET": ähnlich, europaweit, in ca. 11 Sprachen, ebenda.
  4. Es gibt weitere, z.B. beim CBF = Club der Behinderten und ihrer Freunde (diese jedoch mit Schwerpunkt Körperbehinderung) Adresse: CeBeeF Frankfurt e.V., Schloßstraße 35, 60486 Frankfurt am Main, Tel. 069 / 77 10 03 .Internet

Zunehmend sind Hilfsmittel-Informationen auf dem Internet verfügbar, nicht nur von den Firmen (man suche sie i.a. einfach unter deren Namen), sondern auch von versch. Institutionen und Organisationen.Mailboxen Es gibt etliche Mailboxen für Sehbehinderte und Blinde, z.B.

Weitere Informationsquellen über Sehbehinderten- und Blindenhilfsmittel

  1. "DISPLAY", Verbandszeitschrift der ISCB ("Interessengemeinschaft sehgeschädigter Computer-Benutzer"), 2-mtl. mit Einzelberichten, Tips und Software. Kontakt: ISCB-Vors.: Richard Heuer, Arneckestr. 69, 44139 Dortmund, 0231/104524
  2. SATIS (= Software und Allerlei Tips∓amp;Tricks zur Informationsverarbeitung für Sehbehinderte"), V2.2 Juli 1997, Broschüre 150 S. + 6 HD-Disketten. SATIS enthält viele Tips und Software, um die Einstellmöglichkeiten des PC für Sehbehinderte ohne (teure) Zusatzhilfen optimal zu nutzen! Kostenlos im Internet: http:/www.ub.uni-bielefeld.de/SATIS/ oder für 40 DM beim Autor: K. Gerull, Kreuzberger Str. 14, 33619 Bielefeld (PRDV) 3. Das Projekt "Tiresias" des RNIB in London (über http://www.rnib.org.uk) Dies ist sozusagen die "englische Variante" von HIMILIS kleine Broschüren zu versch. Hilfsmittelgruppen, mit Übersichtstabelle, Abb. und Tips (19996/97). Neuauflage Oktober 1997 in einem Gesamtband. Hervorragend! Bezug über: Royal National Institute for the Blind (RNIB), 224 Great Portland Street, GB-London W1N 6AA 4. "Hilfsmittelkatalog der Krankenkassen" Die 1996 bzw. 1997 erschienenen Übersichten der von Krankenkassen anerkannten Hilfsmittel (-arten), mit Erläuterungen, aber ohne Einzelprodukte, hiervon Teil 7 "Blindenhilfsmittel" (15 S.) und Teil 25 "Sehhilfen" (100 S.), incl. optische Hilfsmittel. Verlag Bundesanzeiger.
3.4. Neuigkeiten / Trends der Produktangebote (in Stichworten)
  1. Nutzung von BRZ, SPR, GRS unter Windows (vgl. Kap. 4.5.2) Durch die Veröffentlichung der "MSAA-Schnittstelle" durch Fa. Microsoft (für WIN 95, WIN NT) im Sommer 1997 ist die Anpassung von BRZ, SPR und GRS unter Windows einfacher und sicherer geworden. Statt über "Screen Reader" ist viel Bildschirm-Information nun direkt im PC zugänglich.
  2. Textlesesysteme sind verbessert und fallen im Preis, entsprechend der allgemeinen EDV- Entwicklung. Die Gestaltung teilt sich deutlich in "geschlossene" und "offene" Systeme wegen der unterschiedlichen Finanzierung: (Krankenkassenmodell / Arbeitsplatz-Modell).
  3. Spracheingabe wird preiswert und brauchbar (IBM, Dragon Dictate), und wohl bald auch als Hilfsmittel für Sehbehinderte tauglich.
  4. Telekommunikation: Durch Internet, Email, News Groups u.a. wachsen die Kommunikations und Informationsmöglichkeiten auch für Sehbehinderte und Blinde. Neue Hardware- und Software- Entwicklungen dürfen sie nicht ausschließen.
3.5. Zur Finanzierung der Hilfsmittel

Es gibt eine gegenläufige Entwicklung:
Zum einen hat die Rechtsprechung in den letzten Jahren etliche Grundsatzurteile zugunsten einer besseren Versorgung von Sehbehinderten und Blinden geschaffen, gerade auch bei elektronischen Hilfsmitteln. Zum anderen gibt es allgemeine Tendenzen zur Verschlechterung von Sozialleistungen auf allen Gebieten; dieser Trend schlägt evtl. mit durch. Auf Details sei an dieser Stelle nur in Stichworten eingegangen:
Von Krankenkassen übernommen werden i.a. bei entsprechender Verordnung und Begründung: Bildschirmlesegeräte (nur sw), geschlossene Textlesesysteme (d.h. ohne PC-Anschluß) manchmal auch incl. kleiner BRZ, Farbmeßgeräte, manchmal elektronische Mobilitätshilfen. Umfassendere Hilfen gibt es bei Arbeitsplatzausstattungen durch die Hauptfürsorgestellen.

3.6 Preise - "nach Krankenkasse verschieden" (?)

Neuer Trend: Manche Krankenkassen haben Preis-Rabatte bei speziellen Herstellerfirmen ausgehandelt und legen sich auf diese Lieferanten fest. Da Betroffene so in der Produktwahl eingeschränkt werden, sehen wir diese Entwicklung mit Besorgnis.

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Originaladresse von dieser Seite: 
www.himilis.de brocken link

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